Hawaii Guide: 2 Wochen auf Big Island und Kauai

Brodelnde Lava, gigantische Vulkane und daneben trotzdem an herrlichen Stränden entspannen oder vor der Küste auf den Wellen reiten: Ein Urlaub im Bundesstaat Hawaii könnte kaum abwechslungsreicher sein. Wo und wie wir unseren Urlaub dort verbracht haben, erfahrt ihr hier im Hawaii Guide. Daneben gibt es einen Überblick zu Reiseinformationen, Aktivitäten, Unterkünften und Verpflegung.

WISSENSWERTES zu Hawaii und Kauai

Für die Reiseplanung zunächst ein paar allgemeine Informationen im Überblick:

  • Sprache: Hawaiisch und Englisch, wobei Hawaiisch stark vom Englischen verdrängt wurde und im Reisealltag bis auf einzelne Worte daher kaum anzutreffen ist
  • Visum: Für Deutsche, Österreicher und Schweizer nicht erforderlich als Teil des Visa Waiver Programs. Es braucht nur eine elektronische Reisegenehmigung (ESTA) – min. 72 Stunden im Voraus online hier beantragen.
  • Klima: Ganzjährig herrscht ein recht konstantes Klima mit warmen Temperaturen im gesamten Jahresverlauf. Februar ist der kälteste Monat mit durchschnittlichen Tageswerten von 27°C (Hawaii) und Nächten um die 20°C. Heißester Monat ist der August mit Tagestemperaturen von durchschnittlich 30°C. Teilweise ist weniger wann, sondern viel mehr wo man sich auf einer der Inseln aufhält, entscheidend. So ist auf Hawaii beispielsweise die Ostseite mit der Hauptstadt Hilo wesentlich regenreicher als die Westseite der Insel. Auch die Höhe spielt natürlich eine Rolle. Wer auf den Gipfel des 4.207 m hohen Vulkans Mauna Kea will, der sollte sich entsprechend besser warm anziehen. Im Januar und Februar kann es hier sogar schneien.
  • Beste Reisezeit: 
    • Nebensaison ist Mitte April bis Ende Juni und September/Oktober (abgesehen von der Austragungszeit des Ironman), dann ist am wenigsten los
    • Walbeobachtungen sind vor allem von Januar bis Anfang April möglich
    • Surfer finden November bis Februar die besten Bedingungen
  • Auf den Inseln unterwegs seid ihr am besten mit einem Mietwagen (z.B. online oder direkt am Flughafen gemietet). Ein Cabrio ist dabei herrlich für Fahrten über die Inseln. Für die Route auf den Mauna Kea z.B. wird allerdings ein Allradfahrzeug benötigt.
  • Währung: US-Dollar
  • Zu beachten: Bei Flügen von einer Insel zur anderen mit Hawaiian Airlines fällt eine Gebühr pro Koffer an. Details findet ihr auf der Homepage der Airline (Englisch).
  • Wichtige Nummern:
    • Landesvorwahl: 011
    • Notruf (Krankenwagen, Polizei, Feuerwehr): 911
    • Auskunft: 411
Strand, Roadtrips und Schildkröten
Links und rechts: Kiholo Bay; Mitte: Roadtrip Feeling bei der Fahrt über die Insel

AKTIVITÄTEN, ERLEBNISSE UND SEHENSWÜRDIGKEITEN auf Hawaii und Kauai

Wir hatten im Februar zwei Wochen im Aloha-State verbringen können. Dabei erkundeten wir die größte Insel Hawaii, auch liebevoll „Big Island“ genannt, sowie die „Garteninsel“ Kauai. Jeweils eine Woche verbrachten wir auf den Inseln mit Baden, Wandern, Schnorcheln (mein Freund auch tauchend), vielen Tierbeobachtungen, gutem Essen und einzigartigen Ausblicken auf fließende Lava, den herrlichsten Sternenhimmel überhaupt und traumhafte Sonnenuntergänge.

Hier die einzelnen Punkte unserer Reise im Überblick:

1 – 2 Hilo & Kailua-Kona

Starpunkt unserer Reise war der Flughafen in Hilo (1). Hier hieß es zunächst den Mietwagen abholen – stilecht ein Ford Mustang Cabrio –  und los ging der erste Roadtrip auf die andere Seite der Insel nach Kailua-Kona (2). Unterwegs gab es gleich Ausblicke auf die höchsten Vulkane der Insel, den Mauna Kea und den Mauna Loa.

So richtig aloha Hawaii hieß es beim Erhalt unseres Ford Mustang Mietwagens

In Kailua-Kona angekommen, einem hübschen Ort mit Villen am Berg bis hinab zum Strand, bezogen wir unsere Airbnb-Unterkunft. Wir hatten uns für nur einen Ort zur Übernachtung auf Hawaii entschieden, anstatt um die Insel zu ziehen und unterschiedliche Unterkünfte zu buchen.

Tipp: Plant das unterschiedliche Wetter zwischen Ost- und Westküste Hawaiis mit ein. Hilo auf der Ostseite der Insel wird gern von Regenschauern überzogen, während Kailua-Kona auf der Westseite ein wesentlich trockeneres Klima aufweist.

3 Two Step

Als erste Aktivität entschieden wir uns dafür die Schnorchel-Spots der Gegend zu erkunden. Los ging es mit Two Step, wo sich direkt an der Küste vom schwarzen Lavagestein aus die Unterwasserwelt erkunden lässt.

Schildkröte taucht in die Tiefe

Tipp: Plant am besten mehrere Tage für verschiedene Wanderungen, Fahrten und Ausblicke im Nationalpark ein und bleibt flexibel, was den genauen Besichtigungstermin betrifft. So könnt ihr im Falle von schlechtem Wetter doch noch etwas umdisponieren oder am ersten Tag zunächst Wanderungen unternehmen, bei denen die Fernsicht nicht ganz so entscheidend ist. Den Blick auf den Halema’uma’u Krater oder die ins Meer strömende Lava bei Kalapana schaut ihr euch lieber bei schönerem Wetter und damit guter Sicht an.

6 Papakōlea Green Sand Beach

Auf dem Rückweg vom Hawaii Volcanoes National Park ging es auf einen Abstecher zum Green Sand Beach und seine wunderschöne Bucht, in der sich ein sehr interessantes Phänomen finden lässt: Grüner Sand. Leider hatten wir nicht mehr genug Zeit für die Wanderung vom Parkplatz bis zur Bucht, aber die angebotene Fahrt auf dem Pickup Truck war auch ganz lustig. Wer Geld sparen möchte, der sollte jedoch lieber die gemütliche Variante zu Fuß nutzen.

Grüner Sand

7 Body Glove Kona / Lone Tree Arch

Auch Tauchern hat Hawaii einiges zu bieten. Ganz hoch im Kurs stehen Schwarzwassertauchgänge, bei denen sich des Nachts biolumineszierende Tiere beobachten lassen. Für meinen Freund hat es mit einem solchen Tauchgang leider nicht geklappt, da bei den möglichen Veranstaltern, die noch verfügbar waren, über 40 Tauchgänge hätten nachgewiesen werden müssen. So ging es für Tom also nur tagsüber auf Unterwassererkundungstour (während ich es mir lieber an Land gemütlich machte). Tauch-Sites waren dabei Body Glove Kona und der Lone Tree Arch, wo es jeweils viele der heimischen Meeresbewohner und teilweise bizarre Felsformationen zu bestaunen gab.

Der korallenbewachsene Felsbogen

Tipp: Plant Tauchgänge besser frühzeitig. Zum einen sind beliebte Tauchtouren ansonsten evtl. bereits ausgebucht und zum anderen ist genügend zeitlicher Abstand nicht nur zu den Flügen, sondern auch zu einem Besuch des Mauna-Kea-Gipfels wichtig. Es wird empfohlen mindestens 24 Stunden nach einem Tauchgang zu warten, bevor man sich auf den Gipfel des 4.207 m hohen Vulkans begibt.

8 Kiholo Bay

Ein schöner Strand mit ein paar ganz besonders sympathischen Zeitgenossen: Schildkröten. Die liegen hier gern im Sand oder auf den schwarz-weißen Kieselsteinen und entspannen in der Sonne. Aber Achtung: Die Kiholo Bay ist kein Badestrand! Auf unsere verwunderte Nachfrage, warum an dem hübschen Fleckchen niemand baden geht, wurden wir darauf hingewiesen, dass sich Haie in den Gewässern befinden könnten.

Schildkröte in der Kiholo Bay (Hawaii Guide)

9 Mauna Kea

Der höchste Vulkan der Insel Hawaii ist vom Meeresboden aus gemessen auch der höchste Berg der Welt, wenn schon das mal nicht beeindruckend ist?! Ein Besuch ist ein absolutes Highlight bei einem Hawaii-Urlaub und zum Glück können die 4.207 m bis zum Gipfel auch mit einem allradgängigen Fahrzeug zurückgelegt werden. Belohnt werden die Besucher mit Ausblicken auf eine bizarre marsähnliche Landschaft zwischen diversen Sternwarten und atemberaubenden Sonnenuntergängen.

Sonnenuntergang hinter Vulkankegeln und Sternwarten

10 Ho‘Okena Beach Park

Zwischendurch schadet auch etwas Entspannung am Strand nicht und auf dem feinen schwarzen Sand des Ho’Okena Beach Parks gab es die auf jeden Fall.

Schwarzer Strand und blauer Himmel

11 Painted Church

Unterwegs von A nach B gab es immer wieder herrliche Ausblicke – am besten immer etwas zusätzliche Zeit einplanen, um hier und da einen Stopp an einem der zahlreichen Aussichtspunkte zu machen. Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten am Wegesrand ist die katholische Kirche St. Benedict, auch „Painted Church“ genannt.

Die weiße Kirche hinter rotblättrigen Pflanzen

12 Kahaluu Beach Park

Am Strand relaxen und zwischendurch im Wasser erfrischen oder beim Schnorcheln nach Schildkröten Ausschau halten, das ließen wir uns am Kahaluu Beach Park nicht entgehen. Hier lässt sich entspannt ein Tag am Meer verbringen und wer das stilecht, wie die Einheimischen tun möchte, der bringt sich dazu einen Klappstuhl mit. Da der Strand nicht allzu groß und dazu sehr beliebt ist, lohnt es sich früh zu erscheinen, um sich einen der begehrten Parkplätze zu sichern.

13 Mantarochen hautnah erleben

Zum Abschluss unserer Zeit auf Big Island gab es noch einen weiteren Höhepunkt, der sich so nirgendwo sonst so schnell erleben lässt: Mantarochen bei einem Nachtschnorcheln hautnah erleben. Übrigens werden auch Tauchgänge angeboten, bei denen sich die majestätischen Tiere ebenfalls aus der Nähe beobachten lassen, natürlich ebenso in der mystischen Stimmung des nächtlichen Meeres.

Für uns war das Schnorcheln mit Mantarochen ein wahrlich gelungener Abschluss einer wunderschönen Zeit auf Big Island. Zum Glück ging der Urlaub aber immer noch weiter, nur eben für eine weitere Woche auf Kauai.

14 – 15 Kapaa & Princeville

Nach unserer Landung auf Kauai in Lihue hieß es zu zunächst wieder einen Mietwagen abholen und los ging es mit der Fahrt über die Insel zur ersten Unterkunft. Kapaa ist ein süßes Städtchen auf Kauai, in der sich einige Geschäfte, gute Restaurants und auch viele Unterkünfte befinden. Die erste Nacht auf der Garteninsel haben wir dort verbracht, allerdings unplanmäßig, da etwas mit dem Check-in unserer Airbnb-Unterkunft in Princeville schiefgelaufen war. Am zweiten Tag versuchten wir es erneut bei der Airbnb-Unterkunft und hatten nach erfolgreichem Check-in endlich unsere Unterkunft für die restliche Zeit auf Kauai. Von Princeville aus waren die Sehenswürdigkeiten der Insel gut zu erreichen, so dass wir die weiteren Tage entspannt angehen konnten.

Ausblick über Küste und Berge in Princeville
Ausblick in der Nähe unserer Unterkunft in Princeville

Tipp: Vorsicht bei der Onlinebuchung des Mietwagens. Es gibt Seiten, die fast genauso, wie die der bekannten Anbieter ausschauen, es aber nicht sind. Was eine Buchung dort im Einzelfall bedeutet bzw. für Konsequenzen hat, ist unterschiedlich. Besonders im Schadensfall kann man hierbei jedoch ernsthaft das Nachsehen haben und selbst ein zunächst günstigerer Preis wird so schnell zur Kostenfalle.

16 Hanalei Bay

Die Bucht mit feinem Sandstrand vor wunderschöner Bergkulisse lädt zu mehr als nur einem Besuch ein. Hier lässt sich entspannt im Meer baden und gediegen auf den Wellen Surfen.

Wolkenverhangene Berge am Horizont hinter dem Strand

Tipp: Auf Kauai kann man nicht nur Baden und Surfen, sondern durchaus auch Schnorcheln. Während der Sommermonate ist das besonders am Tunnels Beach möglich. Darüber hinaus bieten z.B. die Strände Hideaways und Pali Ke Kua bei ruhiger See gute Schnorchelbedingungen.

17 Queen’s Bath

Gleich am ersten Tag haben wir uns außerdem noch das Queen’s Bath, ein paar Gezeitenpools, in denen sich teilweise baden lässt, angeschaut. Manche meinen, es wäre das beste Badeerlebnis auf der Insel überhaupt. Da wir im Februar dort waren, zu einer Zeit, in der der Wind die Wellen gegen die Nordküste peitscht, an der sich die Pools befinden, konnten wir das königliche Bad jedoch vergessen. Im stürmischeren Winterwetter könnte man tatsächlich von großen Wellen mitgerissen und ins Meer hinaus gespült werden. Wir hatten uns trotzdem kurz dort umgeschaut, aber so wie die Wellen mit voller Wucht an die zerklüfteten Felsen preschten, war schnell klar, dass die Warnungen keineswegs übertrieben waren. Beeindruckend war es aber allemal!

18 Waimea Canyon

Kauai hat vor allem atemberaubende Landschaften zu bieten, die unbedingt in der ein oder anderen Wanderung erkundet werden sollten. Ein absolutes Muss ist dabei eine Wanderung im Waimea Canyon mit seiner rötlichen Färbung, steilen Klippen und weiten Panoramaausblicken, die einen selbst winzig erscheinen lassen. Besonders beeindruckend fand ich, dass sich solch eine Landschaft überhaupt auf einer dafür eigentlich recht kleinen Insel wie Kauai finden lässt.

Blick über rote Erde und den Waimea Canyon

19 Napali Coast

Dazu hat Kauai noch eine der schönsten Küstenlandschaften überhaupt zu bieten. Entlang der Napali Coast lassen sich ebenfalls diverse Wanderungen unternehmen. Am besten lässt sich die zerklüftete Küste jedoch aus der Luft betrachten. Ob sich dafür die doch recht hohen Kosten für einen Hubschrauberrundflug lohnen, muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden. Alternativ ist die Küste auch vom Meer aus bei einer Bootstour gut zu überblicken. Wir hatten es dagegen bei einer Wanderung entlang des Meeres und dann weiter ins Inselinnere zum Hanakapiai Wasserfall belassen. Die Napali Coast konnte sich auch dabei bereits sehen lassen und in Kombination mit der urzeitlich wirkenden Vegetation ringsherum, fühlten wir uns zurückversetzt in ein Land vor unserer Zeit. Es wäre tatsächlich nicht verwunderlich gewesen, wenn wir plötzlich einen Flugsaurier über den Klippen erspäht hätten.

An Jurassic Park erinnernde Bergwelten

20 Nounou Mountain (Schlafender Gigant)

Ganz zum Abschluss unternahmen wir noch eine Wanderung auf den Nounou Mountain. Es gibt drei verschiedene Routen, den East und den West Trail sowie den südlichen Kuamo’o-Nounou Trail. Der East Trail ist im Gegensatz zu den anderen relativ freiliegend und bietet damit die schöneren Ausblicke auf das Meer und die entfernten Berge. So genossen wir noch ein letztes Mal die Aussicht über Kauai und verbrachten anschließend noch etwas Zeit am Strand, bevor es nach zwei erlebnisreichen Wochen zurück nach Hause ging.

Blick vom Berg in Richtung Meer

Tipp: Kauai lässt sich nicht nur per Auto und zu Fuß gut erkunden, auch per Rad, z.B. auf dem Kapa’a Scenic Path, gibt es einiges zu sehen. Daneben vermittelt vor allem eine Kajaktour, z.B. auf dem Wailua Fluss, interessante Eindrücke und das aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Weitere Infos: UNTERKUNFT UND VERPFLEGUNG

Unterkünfte sind im Allgemeinen teuer, vor allem während der Hauptsaison Juli/August und über die Wintermonate, wenn viele Amerikaner dem Winter zu Hause etwas entfliehen wollen. Eine frühzeitige Buchung ist daher immer ratsam, um doch noch eine günstige Bleibe finden zu können. Airbnb bietet dabei übrigens kaum preiswertere Übernachtungsmöglichkeiten als die Hotels. Hier und da gibt es noch einzelne Hostels, ansonsten ist die wohl günstigste Alternative Camping. Für die meisten Campingplätze benötigt ihr allerdings im Voraus eine Genehmigung, d.h. eine rechtzeitige Planung empfiehlt sich dabei ebenfalls. Informationen rund um die Campingplätze findet ihr z.B. hier (nur Englisch).

Zur Selbstverpflegung gibt es vor allem in den größeren Ortschaften Supermärkte, wie Walmart (kaum Frischwaren), KTA und Safeway. Auch in der Drogerie Long Drugs sind wir gut fündig geworden. Nur auf der Suche nach nicht destilliertem Wasser hatten wir so unsere Probleme. Zum Glück wurde aber hier und da auch Wasser aus Europa oder von den Fidschi-Inseln verkauft, die immer noch Mineralien enthielten. Wer auf den Inseln unterwegs ist, sollte sich aber auf gar keinen Fall das ein oder andere Essen im Restaurant und leckeren Kona-Kaffee entgehen lassen. Die Preise sind zwar auch dabei hoch, aber es lohnt sich!

Leckeres Hawaiianisches Essen
Essen in Jackie Ray’s Ohana Grill

Unsere Restaurant- und Café-Favoriten auf Hawaii und Kauai:

  • Jackie Ray’s Ohana Grill: Bunte hawaiianische Küche (Kailua-Kona/Hawaii)
  • Annie’s Island Fresh Burgers (Südlich von Kailua-Kona/Hawaii)
  • Kanpai Noodle & Sake: Sehr gutes Japanisches Essen in entspannter Atmosphäre (Hilo/Hawaii)
  • Coffee Shak: Schon allein der Aussicht wegen! (Südlich von Kailua-Kona/Hawaii)
  • Kona Coffee and Tea Company mit 100% Kona-Kaffee für Zwischendurch (Kailua-Kona/Hawaii)
  • Food Trucks auf Kauai laden zum Durchprobieren ein
  • Baracuda – Schickes gehobenes Restaurant mit toller Atmosphäre und enorm leckeren Tapas (Kauai, Reservierung meistens notwendig)
  • Kilauea Fish Market: Die besten Fisch Tacos weit und breit (Waipouli, 440 Aleka Place, Kapaa, Kauai)
Aussicht vom Coffee Shak
Hinter dem Coffee Shak geht es steil bergab, was tolle Ausblicke garantiert (wenn das Wetter mitspielt)

Auch TJ’s BBQ by the beach in Kailua-Kona (Hawaii) soll sehr gut sein, allerdings waren wir dafür zu spät dran, da der Stand nur bis 17:00 Uhr geöffnet hat. Überhaupt solltet ihr lieber nicht zu spät abends Essen gehen, denn viele Restaurants schließen recht zeitig. An Speisen solltet ihr unbedingt einmal Poke (marinierte Fischwürfel) und das unglaublich zarte Kalua Pork probieren.

Kailua Pork (eine Art Pulled Pork)
Kalua Pork mit Beilagen

Fazit zu Hawaii und Kauai

Herrliche Strände und wunderschöne Landschaften, daneben hat Hawaii natürlich noch Surf Spots (Englisch) zu bieten sowie Delfin- und Walbeobachtungen. Für kulturell Interessierte gibt es die Möglichkeit Stätten, wie z.B. den Pu’uhonua O Honaunau National Historical Park für ein paar historische Einblicke oder die Kunstgalerien in Holualoa zu besuchen. Das absolute Highlight sind allerdings die außergewöhnlichen Eindrücke zum vulkanischen Ursprung der Insel. Tatsächlich ist der Mauna Kea noch nicht einmal der einzige Vulkan der Insel, der Superlative zu bieten hat. Der Mauna Loa reicht ebenfalls noch tief hinab bis zum Meeresboden, aber ist vor allem durch seine Ausdehnung beachtlich. Der Vulkan hat eine Länge von 120 km und insgesamt ein Volumen von etwa 80.000 km3, was ihn zum größten Vulkan der Erde macht. Vor allem Aktivitäten im Hawaii Volcanoes National Park und ein Besuch des Mauna Kea sind daher besonders beeindruckend.

Auf Kauai sieht man dagegen, dass diese Insel schon wesentlich älter und damit auch etwas abgeschliffener ist. Der Sand an den Stränden ist im Allgemeinen feiner und auch sonst wirkt die Insel weniger rau als Big Island. Auch der Beiname Kauai als Garteninsel kommt nicht von ungefähr, ist die Insel tatsächlich vielerorts wesentlich grüner als die teilweise doch stark mit Lavafeldern durchzogene Landschaft Hawaiis. Wobei Kauai ebenso den Beinamen Hühnerinsel verdient hätte, denn die Federfreunde finden sich hier so oft am Straßenrand und eigentlich überall, wie sonst wohl nur auf einer Hühnerfarm.

Neben Bade-, Surf- und Taucherlebnissen bietet die kleine Insel Kauai vor allem beeindruckende Landschaften. So laden atemberaubende Canyons und einzigartige Küstenabschnitte zu Erkundungstouren ein. Ein Urlaub lohnt sich daher besonders für Wanderfreunde. Wer nicht so gern wandern geht, der könnte sich überlegen nur einen kurzen Abstecher nach Kauai zu machen, da die Fotos von den an Straßen gelegenen Aussichtspunkten doch schnell gemacht sind.

Fakt ist, dass es schon auf Big Island allein so viel zu sehen und zu erleben gibt, dass sich nur damit ohne Probleme zwei Wochen oder gar mehr füllen ließen. Solltet ihr wie wir nicht so viel Zeit mitbringen, dann sind meine Top-Empfehlungen bezüglich Hawaii und Kauai für euch:

Hawaii:

  • Wanderung vom End of the Road im Hawaii Volcanoes National Park bis zu der Stelle, an der die Lava bei Kalapana ins Meer fließt
  • Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea mit anschließendem Sterne bestaunen
  • Nachtschnorcheln mit Mantarochen

Kauai:

  • Wanderung im Waimea Canyon
  • Ausblick auf die Napali Coast

All das bietet wunderschöne Ausblicke und Erlebnisse, die sich so schnell nirgendwo sonst wiederfinden lassen und verspricht einen wirklich außergewöhnlichen Urlaub am anderen Ende der Welt.

Bye bye und bis bald!

Ina

2 thoughts on “Hawaii Guide: 2 Wochen auf Big Island und Kauai

  1. Hallo Ina,

    ein sehr schöner Bericht mit vielen tollen Tipps. Haswaii steht auch schon lange auf meiner Reisewunschliste. Leider hat es sich bisher noch nicht ergeben. Wenn ich deine Bilder anschaue und den Bericht lese, könnte ich aber sofort losfliegen. 🙂 Hätte noch eine Frage, habt ihr die Unterkünfte von Deutschland aus vorgebucht?

    Liebe Grüße
    Peggy

    1. Hallo Peggy,

      vielen Dank für deine lieben Worte! Hawaii ist wirklich sehr schön 🙂 Ich drücke dir die Daumen, dass es sich irgendwann noch einmal bei dir ergibt mit einer Reise in den Aloha-State!

      Zu deiner Frage: Die Unterkünfte hatten wir vorab gebucht, wenn auch erst recht spät. Da bei dem Check-In unserer Airbnb-Unterkunft auf Kauai am ersten Tag allerdings etwas schiefgegangen war, mussten wir uns vor Ort für eine Nacht noch eine andere Übernachtungsmöglichkeit suchen. Man wird also durchaus auch kurzfristig fündig. Die Frage ist immer, ob man im Zweifelsfall auch bereits ist, jeden Tag die Unterkunft zu wechseln, mehr Geld auszugeben oder mit einer einfacheren Bleibe zurechtzukommen 😉

      Liebe Grüße
      Ina

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