Montags-Update #3: Winterreise China

Wir haben es geschafft und sind nach der spannenden Winterreise durch China zurück zu Hause. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue, vor allem über eine saubere Toilette! Dafür hatten wir die letzte Woche aber einiges zu sehen bekommen und noch mehr erlebt. Hier eine kleine Zusammenfassung und ein Ausblick auf die neue Woche, in der es gleich weitergeht mit einer anderen, noch größeren Reise.

Winterreise China

Nach unserer Abenteuerfahrt in Shijiazhuang ging es am nächsten Tag gleich gut weiter: Wir haben unseren Zug nach Luoyang verpasst. Zum Glück war das in dem Fall letztlich überhaupt kein Problem. Die nächste Bahn fuhr bereits ca. 1,5 Stunden später und wir wurden sogar kostenlos darauf umgebucht. In Luoyang hatten wir danach noch zwei volle Tage, die wir nutzten, um uns den Shaolin-Tempel und die Longmen Grotten anzuschauen. Dabei gab es zum Shaolin-Tempel leider keine öffentlichen Verkehrsmittel und so mussten wir ein Taxi nutzen, wobei unser Fahrer scheinbar große Todessehnsucht hatte. Zumindest uns stand bei seinem Fahrstil und der Tatsache, dass wir uns auf der Rückbank nicht anschnallen konnten, der Angstschweiß auf der Stirn… Etwas ärgerlich war dazu, dass wir gar nicht damit gerechnet hatten, dass das Areal des Shaolin-Tempels so riesig ist und uns damit letztlich die Zeit fehlte, alles zu erkunden. Ansonsten war es eisig an dem Tag, was die Mönche mit ihren kurzgeschorenen Haaren natürlich weit weniger störte als uns wärmeverwöhnte Mädels. Dafür hatten wir am nächsten Tag strahlenden Sonnenschein und genügend Zeit die vielen Buddha-Figuren in den Longmen-Grotten zu bewundern. Da klappte ausnahmsweise einmal alles, wie es sollte.

Die Höhlen der Longmen-Grotten
Longmen-Grotten mit Buddha-Statuen

Das Eisfestival mit privatem Führer

Kaum aus Luoyang zurück ging es auch schon weiter und zwar ganz weit in den Nordosten des Landes nach Harbin. Hier zeigte das Thermometer inzwischen -13 bis -20°C an. So gesehen hatten wir damit großes Glück, da es normalerweise im Januar auch gern noch zehn Grad kälter sein kann. Ein paar dicke Wollunterhosen haben wir uns nach dem ersten Abend, an dem wir uns draußen fast alles abgefroren hatten, dann trotzdem noch zugelegt. Das stellte sich auch als weise Entscheidung heraus, denn so waren die ca. drei Stunden, die wir uns am nächsten Tag im Freien die Eisstadt angesehen haben doch erträglich. Das Beste an dem Wochenende in Harbin war allerdings, dass wir mit einem chinesischen Freund, der aus der Gegend stammt, gleich einen privaten Guide hatten. So kamen wir nicht nur gut zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, sondern erfuhren noch so einige interessante Dinge über die Stadt und konnten abends authentisches Essen der Gegend probieren.

Winter in China: Eine der größeren Figuren in der Eisstadt

Wochenausblick mit Ganz viel Vorfreude

Inzwischen sind wir allerdings, wie gesagt, zurück von unserer Winterreise und haben diese Woche noch einiges vor Ort in Peking geplant. So wird es u.a. noch in den Lama-Tempel und natürlich zur Chinesischen Mauer gehen. Außerdem ist Besuch der perfekte Anlass wieder einmal Pekings Spezialität Nr. 1 zu essen: Pekingente. Das werden also sicherlich noch ein paar schöne (und leckere) Tage zusammen mit meiner Freundin. Allerdings muss ich zugeben, freue ich mich vor allem auf eines diese Woche und zwar den Start in Toms und mein nächstes großes Abenteuer. Am Samstag geht es nach Hawaii!!! Wer wäre da auch nicht gespannt? Wir werden übrigens auf Big Island und Kauai unterwegs sein. Falls ihr da eine Wanderung, einen Aussichtspunkt, ein besonders gutes Restaurant oder ähnliches empfehlen könnt, dann lasst es mich doch in den Kommentaren wissen! 🙂

Euch wünsche ich zunächst einmal eine wunderbare Woche mit vielen schönen Erlebnissen!

Bye bye und bis bald!

Ina

 

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