Reisebericht Philippinen: Urlaub auf Siargao Island (1)

An Stränden entspannen, mit dem Roller auf palmengesäumten Straßen unterwegs sein, heute ein Surfkurs und morgen etwas Schnorcheln oder Tauchen – willkommen auf Siargao Island! Was, wo und wie sich das alles auf der Philippineninsel erleben lässt und ob das ein oder andere womöglich nur mit Einschränkung zu empfehlen ist, das erfahrt ihr in meinem Reisebericht.

Pool unter Palmen auf Siargao Island

Normalerweise gehe ich doch mit so einigen Erwartungen in den Urlaub, aber bei unserem Aufenthalt auf Siargao (ein paar allgemeine Infos gibt es hier) hatte ich mir vorab nicht allzu viele Gedanken gemacht. Ich kannte bisher niemanden, der direkt auf Siargao gewesen ist und zu anderen Inseln waren mir Kommentare von „absolute Traumstrände“ bis „furchtbar schmutzig und unsicher“ begegnet. Nun, wir wollten einfach noch eine Woche eine nette kleine Reise machen und zumindest etwas Entspannung sollten die Philippinen doch zu bieten haben.

Mit dem Roller unterwegs über die Insel

Der schönste Weg Siargao zu erkunden, ist wohl sich einen Roller zu mieten und einfach loszufahren. Entlang von Feldern und Palmen, grasenden Kühen und angeleinten Schweinen, einfachen Hütten und bunten Häuschen verliert sich schnell jedes Zeitgefühl. Es gibt dabei wirklich immer wieder Neues zu entdecken. Unterwegs winken einem lachende Kinder vom Straßenrand zu, die Sonne scheint und der angenehm kühlende Fahrtwind streift einem um die Wangen – Insel-Feeling pur!

Eine bunte Kirche und kleine Hütten am Fluss unter Plamen

Unterwegs auf der Insel zeigen sich die Philippinen noch von ihrer relativ unberührten Seite, fernab des Massentourismus. Die Atmosphäre ist entspannt und lässig. Dazu tragen womöglich auch die Surfer, die einen guten Teil von Siargaos Besuchern ausmachen, bei.

Surfen auf Siargao

Bei Surfern ist Siargao vor allem für seine hervorragenden Wellen im Surfrevier „Cloud 9“ vor General Luna bekannt. Da wir allerdings noch blutige Anfänger sind, war „Cloud 9“ natürlich nichts für uns. Dafür war es umso faszinierender bei den Profis zuzuschauen, was es wirklich heißt, auf den Wellen zu reiten. Aber keine Sorge, auch für weniger Geübte gibt es Surfmöglichkeiten, sogar quasi nebenan. Wer sich nicht so gut auskennt, noch ein Board oder sogar Training braucht, der kann einfach nach „Cloud 9“ fahren und wird dort schnell bei den Einheimischen finden, wonach er sucht. Für ausführlichere Informationen zu verschiendenen Surfspots und rund um das Thema Surfen auf Siargao allgemein werdet auf Sabines Surfblog fündig.

Ein Surfer bei der berühmten Cloud 9 in Aktion

Von Stränden und einsamen Inseln

Siargao ist nur etwas für Surfer? Keine Angst, wer lieber am Strand unter Palmen relaxed, der wird auf der Insel ebenso fündig. Unsere Erwartungen wurden diesbezüglich auf jeden Fall bei weitem übertroffen! Es boten sich herrliche Ansichten, das herrlich blaue Wasser hatte eine angenehme Temperatur und selbst an den zumindest etwas lebhafteren Stränden in General Luna herrschte eine ruhige Atmosphäre. Von Menschenmassen keine Spur!

Herrlicher Sandstrand unter Palmen

Es gibt darüber hinaus noch die Möglichkeit ein paar kleinere, benachbarte Inseln mit wirklich wunderschönen Sandstränden zu besuchen, wie Guyam, Naked oder Daco Island. Hier lässt sich mit etwas Glück sogar ganz und gar ungestört der helle Sand und das glasklare Meerwasser genießen.

Die kleine Insel Guyam Island
Geschafft! Wir sind vom Strand in General Luna mit dem Kajak bis nach Guyam Island gepaddelt. Allerdings ist es doch etwas weiter entfernt, als es zunächst aussieht und ohne Tom würde ich wohl heute noch auf dem Meer zwischen den Inseln treiben…

Erstes Fazit

Sonne, Strand, Meer – Siargao bietet alles, was das Urlaubsherz begehrt. Dazu gibt es eine tolle entspannte Atmosphäre, gerade auch dank der vielen wunderbaren Menschen auf der Insel. Was es auf und um Siargao sonst noch zu entdecken gibt und ob es sich lohnt den Schnorchel einzupacken bzw. einen Tauchgang zu buchen, darum geht es im  zweiten Teil.

Bis dahin!
Ina

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