Reisebericht Philippinen: Siargao Island im Überblick

Mangrovenwälder, herrliche Sandstrände und idyllische Atmosphäre lassen sich auf Siargao Island alle finden. Die Insel, die übrigens „Schiargao“ gesprochen wird, ist noch eines der weniger von Touristen berührten Destinationen der Philippinen. Für alle, die sich einen kurzen Überblick darüber verschaffen wollen, gibt es hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen und weiter unten auch ein paar meiner Lieblingsbilder von der Insel.

Die beste Reisezeit

Siargao Island liegt im Osten des Landes und hat das ganze Jahr über konstante tropische Temperaturen bei ca. 30°C. Die Regenzeit geht hier von Dezember bis Februar. Daneben hängt die beste Reisezeit allerdings auch von den Aktivitäten auf der Insel ab. Hier ein kurzer Überblick:

  • Surfen: Juli bis November
  • Island Hopping: März bis Mai
  • Game Fishing: August

Allerdings heißt auch Regenzeit nicht, dass es unentwegt regnet. Daher lässt sich vieles hier das ganze Jahr über erleben, in manchen Monaten nur noch etwas besser als sonst.

Anreise nach Siargao Island

Es gibt zwei Möglichkeiten nach Siargao anzureisen:

  • Fährfahrt von Surigao nach Dapa auf Siargao (etwa 2,5 Stunden mit der schnellsten Fähre)
  • Flugzeug von Cebu zum einzigen Flughafen auf Siargao, dem Sayak Airport nahe Del Carmen (tägliche Flüge, Dauer etwas über eine Stunde)

Für uns war es praktischer über Cebu auf die Insel zu kommen, daher sind wir geflogen und kamen so gut und wirklich entspannt auf Siargao an.

Meer, Strand und Palmen auf Siargao

Überblick über die Insel vom Roller aus

Aktivitäten auf Siargao im Überblick

Neben der Möglichkeit an schönen Sandstränden zu entspannen, hat Siargao noch einiges mehr zu bieten:

  • Surfen (auch für Anfänger)
  • Tauchen und Schnorcheln
  • Game Fishing
  • Inselerkundung mit dem Roller entlang von kleinen Ortschaften, Mangroven- und Palmwäldern
  • Wind- und Kitesurfing
  • Wunderschöne Buchten und ein Bad in glasklaren Gezeitenpools
  • Ausflüge zu weiteren, teils unbewohnten Inseln

Was es sonst noch zu wissen gibt

Auf Siargao sprechen viele neben ihrer Muttersprache Surigaonon auch Englisch, in den Touristenzentren sogar sehr gut. Dazu wird viel gelächelt und die Leute sind freundlich und hilfsbereit. Das sollte natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Einheimischen oft in sehr einfachen Verhältnissen leben und finanziell dementsprechend eher schlecht gestellt sind. Ein Blick auf das eigene Hab und Gut und etwas Vorsicht im Umgang mit Menschen schadet daher nicht. Gewaltverbrechen gibt es nach meinen Informationen keine, aber Diebstähle, selbst aus Hotelzimmern heraus sind nicht auszuschließen. Die Insel, vor allem die Strände machten ansonsten allerdings einen wirklich sauberen und vor allem ruhigen Eindruck, so dass zumindest wir uns rundherum wohl gefühlt haben.

Gezahlt wird übrigens in Philippinischen Pesos und obwohl sich auf der Insel eine ATM finden lässt (in Dapa), muss es nicht unbedingt heißen, dass diese auch jederzeit funktionstüchtig ist. Den aktuellen Wechselkurs könnt ihr z.B.  über den Währungsrechner von Oanda.com herausfinden.

Es ist auf den Philippinen üblich Trinkgeld zu geben. In den Restaurants wird oft bereits 10% Service Charge aufgeschlagen, aber auch hier wird es gern gesehen, wenn bei gutem Service noch ein kleines Extra gegeben wird.

Für ein paar Tipps, was für die Philippinen und damit auch Siargao wichtig sein könnte und daher mit ins Reisegepäck sollte bzw. woran bei den Vorbereitungen zu denken ist, findet ihr eine sehr ausführliche Liste auf dem Blog der Auszeitnomaden.

Eindrücke von Siargao: Buntes Haus, Essen, schöne Unterwasserwelt

Impressionen von Siargao Island: Palmen, Boote und Schülerinnen in Schuluniformen

Wir sind übrigens insgesamt eine Woche auf den Philippinen gewesen und haben fast die gesamte Zeit auf Siargao verbracht. Was es dort alles zu erleben gibt und natürlich noch weitere Bilder, dazu mehr im nächsten Post zu meinem Philippinenreisebericht.

Also bis dahin!

Ina

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