Update KW 18/19: Ade alter Ballast, aber wie nun weiter?

Und schon wieder sind zwei Wochen vorbei. Die Zeit fliegt nur so dahin und brachte dieses Mal eine Erkenntnis zum wieder Ankommen zu Tage, die Chance alten Ballast loszuwerden und warf die Frage auf, wie es mit dem Blog weitergehen soll.

Wochenrückblick Mit Weniger Altem Ballast

Die vergangenen beiden Wochen habe ich vor allem in Kisten wühlend zugebracht. Die ganzen Dinge, die mit der Luftfracht gekommen sind, mussten schließlich noch ausgepackt und verstaut werden. Außerdem hatte ich noch einige Sachen von meinen Eltern geholt und mir die Zeit genommen die alten Unterlagen und Co. gründlich auszumisten. Das hat mich zum Thema „Decluttering your life“ gebracht, also nicht nur mit dem Frühjahrsputz die Wohnung zu reinigen oder den Körper zu entgiften, sondern das gesamte Leben einmal einer Reinigung zu unterziehen und ordentlich auszumisten. Da mir das Thema gerade sehr am Herzen liegt und es vielleicht auch den ein oder anderen von euch interessieren könnte, gibt es die Tage noch einen separaten Post dazu.

Eine Erkenntnis zum wieder ankommen

Das Gefühl, noch nicht so richtig hier angekommen zu sein, ist nach wie vor da. Ich tue mich immer noch etwas schwer damit, aber was sich zuletzt geändert hat, ist die Perspektive dazu. Ich habe einmal nachgerechnet, dass es schon 7 Jahre her ist, dass ich aus meiner Heimatregion weggezogen bin. Erlangen, München, Tokyo und Peking, ich bin überall gewesen, nur kaum zu Hause. Das war für mich eine echte Erkenntnis, denn seit damals hat sich enorm viel verändert! Mein Freundeskreis von vor 7 Jahren ist als solcher nicht mehr existent und die Freunde, mit denen ich über die Jahre Kontakt gehalten habe, sind inzwischen alle Eltern oder werden es demnächst. Die ganze Zeit über hatte ich mit den Leuten hier nur sporadischen Kontakt und auch Aktivitäten in der Gegend waren auf meine Heimatbesuche beschränkt, also nicht allzu häufig. So gesehen, bin ich erst einmal wieder neu in der Stadt. Das birgt Potential für Erkundungen und Neuentdeckungen, aber auch einige Schwierigkeiten, denen sich jeder an einem komplett neuen Wohnort gegenübersieht, z.B. muss ich mir hier erst einmal wieder einen festen Freundeskreis aufbauen. Gut, hier und da gibt es ja noch Kontakte, insofern habe ich wohl doch einen Heimvorteil.

Frühling in Chemnitz
Frühling in Chemnitz

Das Gute an der Erkenntnis ist, ich muss mich nicht länger wundern, warum ich mich hier trotz allem noch nicht so richtig zu Hause fühle. Ich weiß jetzt besser, woran es liegt und weiß auch, dass sich das mit der Zeit definitiv bessern wird! Dass Tom seit einigen Tagen von seiner letzten Dienstreise zurück ist, hilft ebenfalls sehr, langsam wieder in eine neue Routine zu finden und mich hier nach und nach einzuleben. Wieder ankommen braucht eben doch vor allem eines: Zeit.

Frage: Wie geht es weiter mit dem Blog?

Ehrlich gesagt, bin ich dabei auch einmal wieder bezüglich meines Blogs ins Grübeln gekommen. Wie ihr vielleicht wisst, schreibe ich, weil es mir Spaß macht, meine Erfahrungen mit anderen zu teilen und mich mit anderen auszutauschen. Zu fotografieren und zu gestalten, bereitet mir ebenfalls viel Freude und es gibt dabei noch so viel dazuzulernen. Wenn ich über Themen aus dem Leben schreibe, sei es persönliche Erfahrungen aus dem Ausland, Beziehungen oder Alltagsleben, geht mir das recht leicht von der Hand. Dazu habe ich das Gefühl, dass eben diese Themen im Allgemeinen gut bei euch ankommen. Das freut mich natürlich besonders, vor allem wenn es die ein oder andere gar dazu motiviert, ihre eigenen Gedanken oder Erfahrungen zum Thema zu teilen.

Da ich (hoffentlich) bald wieder im Berufsleben stehe, muss ich allerdings meine Zeit etwas anders organisieren. So soll es ab sofort nur noch alle zwei Wochen ein Update geben. Das hat vor allem den Vorteil, dass ich mich besser auf andere Beiträge konzentrieren kann und trotzdem noch von aktuellen Entwicklungen berichten kann.

Daneben schreibe ich gern über unsere Reisen, aber irgendwie bin ich da noch etwas mit mir im Konflikt. Ich betreibe, würde ich meinen, keinen typischen Reiseblog und ehrlich gesagt, finde ich die ganzen „Top to do in…“, „Städte, die du unbedingt gesehen haben musst…“ und dergleichen Posts eigentlich nicht so wirklich passend, zu mir und meinem Blog. Mal abgesehen davon, dass es dazu ja schon hunderte Blogs gibt und auch ich das Rad wohl kaum neu erfinden werde 😉 Ich denke im Moment, dass ich mich wohl eher an den Erfahrungen und den individuellen Eindrücken und Erlebnissen auf Reisen halten sollte – lieber Geschichten erzählen, als den Ort jemandem verkaufen. Dazu interessiert mich aber vor allem eure Meinung. Also, was meint ihr: Lest ihr lieber eine Geschichte von Reisen in weit entfernte Länder oder wollt ihr lieber mehr Informationen zu Reiseplanung, Reiserouten und Tipps zum Reiseland? Oder interessiert euch beides? Oder vielleicht auch nichts davon und ihr findet das Thema so oder so nicht spannend?

Lasst mir doch gern einmal eure Meinung dazu zukommen! Ich würde mich freuen 🙂

Bye bye und bis bald!

Ina

2 thoughts on “Update KW 18/19: Ade alter Ballast, aber wie nun weiter?

  1. Hallo Ina,
    ich freu mich Deinen Blog gefunden zu haben und werde mal ein wenig stöbern. Wenn Du mich fragst, lese und schreibe ich auch lieber Geschichten von Reisezielen und ab und zu mal ein paar Tipps anstatt anderen Leuten zu sagen „was sie unbedingt in XY machen MÜSSEN“! ( Man muss nämlich gar nichts😉).
    Also bleib Deinem Stil treu, denn Deine Texte sind interessant und direkt aus dem Leben und kommen von Herzen und das merkt man!
    Lg aus Hamburg
    Miriam

    1. Hallo Miriam,
      vielen Dank für den lieben Kommentar und deinen Tipp! Das werde ich mir definitiv zu Herzen nehmen! 🙂
      Freut mich außerdem zu hören, dass es noch andere Leute gibt, die gern Geschichten erzählen und selbst auch gern lesen! Mir geht es bei anderen Blogs ebenso. Wenn ich nicht zufälligerweise auf der Suche nach ein paar konkreten Infos bin, interessieren mich lieber persönliche Eindrücke und spannende Begebenheiten.

      LG Ina

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