Update November: Zu wenig Zeit?

Und plötzlich neigt sich auch bereits 2017 seinen letzten Tagen entgegen. Gefühlt, wie immer, viel zu früh. Da gibt es so einiges, was eigentlich schon weiter geplant, schon besser vorbereitet oder gar bereits erledigt sein sollte. Vermutlich mache ich mir aber gerade selbst einfach zu viel Stress und dabei konnten wir doch sogar noch einmal zwei Wochen Wärme tanken und die Sonne genießen.

Wie, schon wieder Urlaub?

Ja, meine Kollegen waren etwas ungläubig, aber tatsächlich hieß es im November für uns noch einmal zwei Wochen ab in die Sonne. Der Jahresurlaub hatte sich einfach aus organisatorischen Gründen geballt auf das Ende des Jahres verschoben, damit wurden wir doch reichlich verwöhnt 🙂

Miami: Palmen und Hochhäuser
Welcome to Miami

Dieses Mal ging es dabei nicht nach Süden, sondern weit in den Westen nach Florida und auf die karibische Insel Grand Cayman. Nachdem wir das letzte Mal ja doch sehr gestresst in den Urlaub starteten, war es dieses Mal schon wesentlich entspannter. Trotzdem schienen wir beide zu Beginn noch mit den Gedanken etwas woanders, vor allem ich, denn in den ersten Tagen haben wir mal wieder ständig irgendetwas vergessen mitzunehmen bzw. früh für den Tag einzupacken – nervig. Aber ansonsten hatte alles gut geklappt und wir genossen ein paar herrlich entspannte Tage, die auch so einige (tierische) Überraschungen mit sich bringen sollten. Einziger Wermutstropfen: Mein Kameraakku scheint kaputt zu sein. Zumindest lässt sich die Kamera nicht mehr laden und genau die Art von Akku gab es nirgendwo zu kaufen. Ersatzakku hatte ich leider auch keinen dabei – blieb nur die Handykamera und damit so einige frustrierende Momente, wenn es ohne eine Nahaufnahme von Echse, Alligator und Co. gehen musste.

Strand auf Grand Cayman
Strände, Palmen und herrlich klares Meerwasser auf Grand Cayman

Große Pläne

Allerdings nutzten wir auch die Zeit im Urlaub, um mit dem ein oder anderen Thema, dass derzeit ansteht, etwas voranzukommen. Wie ich über unseren Ausflug zum Mauna Kea ja berichtet hatte, sind wir seit einiger Zeit verlobt 🙂 Die Hochzeit planen wir nächstes Jahr im Sommer, d.h. wir stecken schon mitten drin in den Vorbereitungen. Einige der wichtigsten Themen haben wir bereits: Standesamt, Location für die Feier, Brautkleid, Ringe, Save-the-Date-Karten und das Hochzeitsauto.  Damit bleibt aber immer noch so einiges zu tun und da ich mich zum Thema Einladung, Essen, Deko, Farben, Frisur eher schwer entscheiden kann, was ich nun am allerschönsten bzw. allerbesten finde, könnte das noch eine Weile dauern… 😉

Verlobungsring
„Der“ Ring 🙂

Daneben haben wir aber noch ein anderes großes Projekt begonnen: Wir wollen gern ein Haus bauen. Da stecken wir wirklich noch in den Kinderschuhen und es gibt gefühlt tausende unbeantwortete Fragen. Auf die Suche nach einem Grundstück haben wir uns bereits (bisher erfolglos) begeben und auch erste Termine zum Thema Finanzierung und Hausbau an sich fanden schon statt bzw. kommen in nächster Zeit auch noch auf uns zu.

Zu wenig Zeit?

Bei all dem sollen natürlich auch Freunde und Familie nicht zu kurz kommen und dann und wann etwas Zeit auf der Couch braucht es für mich, ehrlich gesagt, auch noch. Damit ist der Terminkalender doch recht schnell vollgepackt und zumindest im November hat mich das etwas frustriert, weil ich z.B. Sport und Zeit, um endlich mal ein schon länger ausstehendes Fotobuchprojekt fertig zu gestalten, hintenanstellen musste. Nach der Arbeit fehlt mir dann leider nur allzu oft die Energie, um noch viel anzugehen. Da müssen dann doch irgendwo Prioritäten gesetzt werden.

Uhr und Notizen

Ich gebe zu, ich weiß allerdings auch um einigen Verbesserungsbedarf. So fehlt mir immer noch ein geregelterer Tagesablauf. Es muss ja bei weitem nicht alles durchorganisiert sein, aber zu festen Zeiten aufzustehen und auch das Abendessen nicht jeden Tag zu einer kompletten unterschiedlichen Uhrzeit zu mir zu nehmen, könnten evtl. schon einmal helfen. Auch Schlafen ist so ein Thema. Am Morgen freue ich mich bereits auf das Bett am Abend, nur abends schaffe ich es dann kaum mich hinzulegen – zumindest nicht zu einer verträglichen Zeit. Dass mein Freund zudem ebenfalls durch seine Dienstreisen bedingt immer zu einer anderen Zeit aufsteht und im Allgemeinen weniger Schlaf benötigt als ich, half da zuletzt auch nicht wirklich. Nun ja, ich muss da wohl noch etwas besser lernen, mich besser selbst organisieren und dann und wann auch abgrenzen zu können und trotzdem meinen Rhythmus durchzuziehen. Im Dezember will ich daran definitiv arbeiten und mir daneben noch ganz bewusst Tage für das ein oder andere Vorhaben (Sport, Blog, Projekte etc.) freihalten. Mal schauen, wie das so läuft.

Auf dem Blog

Zumindest das war für mich erfreulich: Im November ging es auf dem Blog wieder etwas voran. Um keine Lücke entstehen zu lassen, hatte ich die Updates von September und Oktober nachgeholt. Außerdem gab es 2 neue Posts zu Hawaii. Im ersten Post ging es um unseren zweiten Tag im Hawaii Volcanoes National Park und der Faszination Vulkan, bei der unglaublichen Chance, Lava ins Meer strömen zu sehen. Der zweite Post drehte sich um die Erlebnisse auf dem höchsten Vulkan der Insel, dem Mauna Kea. Im Dezember stehen nun noch die Beiträge zur zweiten der hawaiischen Inseln, die wir besuchten aus: Kauai, auch Garteninsel genannt. Einen Überblick hatte ich euch im Hawaii Guide schon einmal mitgegeben und auch bei den Highlights zur Hawaiireise waren Eindrücke von Kauai mit dabei. Zu unseren Wandererlebnissen durch die Canyons und urzeitliche Bergwelt der Insel wird es aber noch einzelne Beiträge geben.

Sternwarten auf dem Gipfel des Mauna Kea
Auf dem Gipfel des Mauna Kea

Daneben war ich auch einmal wieder etwas inspirierter zu alltäglichen Lebensthemen etwas zu schreiben. Dabei ging es um das Thema vergangene Beziehungen, die uns prägen und damit ein Stück weit unser Leben formen, und die Frage, ob es ein Grund zur Reue ist, wenn die Beziehung letztlich scheitert. Den Post findet ihr hier.

 

Rote Brücke vor Herbstfärbung
Herbsteindrücke von Japan

Das war allerdings noch nicht alles, denn sowohl zum Thema Hongkong (Posts vom alten Blog) und zu meinen Herbstreisen in Japan gibt es seit November etwas auf dem Blog zu lesen: „Pferderennen im Happy Valley“ und „Herbst in Japan„.

Bye bye und bis bald!

Ina

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