Update Oktober: Die Sonne scheint wieder

Strahlender Sonnenschein auf Mauritius, strahlend blauer Himmel zu Hause in Deutschland. Der Oktober tat sein Bestes, um für bessere Laune zu sorgen und es gab tatsächlich Grund sich zu freuen.

Noch eine Woche auf Mauritius

Nach all den Turbulenzen im September, wie im letzten Update erwähnt, war es doch etwas schwierig gewesen, im Urlaub abschalten zu können. Die erste Oktoberwoche verbrachten wir allerdings dann doch etwas entspannter auf Mauritius, denn inzwischen war es offiziell: Im Projekt meines Freundes würde einiges an das Personal vor Ort in Südafrika übergeben werden und damit konnte mein Freund endlich neue Aufgaben in Deutschland übernehmen. Mal abgesehen von der Übergabephase, lag das Thema Südafrika damit endlich hinter uns – was für eine Erleichterung!

Sonnenaufgang auf Mauritius

Wir genossen also zunächst noch etwas den Müßiggang auf der Insel, bevor es für mich nach Hause und für meinen Freund ein letztes Mal ganz weit in den Süden des afrikanischen Kontinents ging. Langsam kam auch Vorfreude dazu, auf ein tatsächlich gemeinsames Leben zu Hause. Darauf, uns nicht mehr gehetzt fühlen zu müssen, in der Zeit, in der Tom in Deutschland ist, alle Familienbesuche und Treffen mit Freunden in kürzester Zeit abhaken zu müssen, da es sonst womöglich wieder einen Monat dauert, bevor sich eine neue Chance auf gemeinsame Aktivitäten ergibt. Wir freuten uns auf viele Kleinigkeiten vom gemeinsamen Joggen, über Einkäufe für die Wohnung, bis hin zum einfach auch mal auf der Couch Abhängen.

Zurück in Deutschland

Zurück in der Heimat dauerte es nicht lange und das schönste Herbstwetter stellte sich ein. Wir nutzten die Zeit zum Joggen an der frischen Luft und für Zeit mit der Familie und Freunden.

Gelbe Herbstpracht

Ein herrlicher Oktober, der definitiv für gute Laune sorgte mit all den bunten Blättern und wunderschönen Ansichten. Da konnten wir wieder einmal eindrucksvoll feststellen, dass man gar nicht weit wegfahren oder -fliegen muss, um schöne Landschaften zu sehen und eine tolle Zeit zu haben – manchmal muss man einfach nur vor die Tür treten 😉

Wie oft putzen Deutsche Ihre Fenster?

An das tolle Wetter schloss sich Besuch aus China an. Kollegen von Tom waren auf Dienstreise in Deutschland und da sie auch über das Wochenende hier waren, boten wir an, einen gemeinsamen Ausflug zu machen. Die Wahl fiel auf einen Ausflug in das Elbsandsteingebirge mit einem kurzen Stopp in Dresden. Das sonnige Wetter war zwar inzwischen Nebelschwaden und wolkenverhangenem Himmel gewichen, aber für einen kleinen Rundweg von Rathen hinauf zur Basteibrücke und zurück, war es trotzdem sehr gut. Die Sandsteinformationen der Sächsischen Schweiz sehen schließlich auch im Herbstnebel wirklich toll aus.

Berge im Nebel

Der Ausflug war aber vor allem eines: Aufschlussreich. Ja, wir lernten mal wieder etwas dazu, über unser Land und dem Bild, dass andere von Deutschland haben. Zum Beispiel als die chinesischen Freunde erstaunt über die sehr sauberen Fenster in Deutschland waren und den Eindruck hatten, wir würden wohl alle paar Tage die Fenster putzen. Also ich für meinen Teil mache das nicht, aber dank sauberer Luft muss das hierzulande ja auch niemand unbedingt. In Peking bzw. Shenyang dagegen, wo unsere beiden Besucher herkommen, hilft es kaum die Fenster überhaupt sauber zu machen. Am nächsten Tag sehen sie ohnehin schon wieder schmutzig aus. Was uns dazu brachte etwas über die DDR zu sprechen und dass es vor wenigen Jahrzehnten hierzulande nicht unbedingt besser aussah mit all den Fabriken, Kraftwerken und Kohleheizungen im Land. Und die sind schließlich auch nicht alle umweltfreundlicher und sauberer geworden, sondern zum Teil einfach verlagert worden, z.B. nach China.

Bunter Herbstwald
Für uns ein selbstverständliches Gut: Saubere Luft

Auf jeden Fall hatten wir das Gefühl, dass es unserem Besuch aus China gefallen hat, in Deutschland etwas unterwegs zu sein und einmal raus in den Wald und die Berge zu kommen. Ich habe mich zugegebenermaßen auch gefreut wieder einmal Englisch zu sprechen und einfach ein wenig an die schöne Zeit, die wir trotz all der Andersartigkeit und hier und da etwas Heimweh in Peking hatten, erinnert zu werden.

Ein Wochenende im Süden

Das letzte Oktoberwochenende nutzen wir schließlich noch für eine Fahrt gen Süden – nicht ans Mittelmeer, sondern nach Bayern. Dabei hatten wir noch einmal richtig viel Glück mit dem Wetter, denn zum Wandern schien noch die Sonne in den Alpen. Wir sind eine Tour auf den Herzogstand und von dort weiter über einen Grat zum Heimgarten bis hinauf auf dessen Gipfel gegangen. Eine herrliche Wanderung am äußersten Rand der Alpen.

Blick über die Alpen

Anschließend besuchten wir noch Freunde in München und verbrachten eine entspannte Zeit.

was ist jetzt eigentlich mit dem Blog?

Neben Arbeit und Unternehmungen bin ich nicht ganz untätig gewesen und habe auch dies und jenes für den Blog vorbereitet. Es ist ja nicht so, dass ich sonst nichts schreiben wollte, aber im September bin ich einfach zu abgespannt von Arbeit gekommen und hatte mir zu viele Gedanken, um alles Mögliche andere gemacht, um Muse zum Schreiben zu finden. Im Oktober wollte ich mich dann selbst nicht unter zu großen Druck setzen, ein Hobby sollte ja nicht frustrieren, sondern Freude bereiten. Im November soll es nun aber auf jeden Fall wieder häufiger etwas Neues zu lesen geben – von Reisen ebenso wie von Lebensthemen, die mir zuletzt durch den Kopf geisterten.

Euch zunächst noch einen schönen Herbst und bis bald!

Bye bye, Ina

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